ørfeus_2.0

 

ørfeus 2.0 | 15.Sept. 2017 HSD

Videoproduktion Leonie Strecker und Yannick Benavides
Lorenz Rommelspacher l Organisation/Konzeption/Schauspiel/Gesang/Gesamtleitung
Jana Tuchewicz l Schauspiel
Tibor Torell l Regie
Malte Asmuth l Text
Ole Hübner l Komposition
Moritz Hils l Video/Bühne
Marc Czampiel I Bühne/Kostüm
Lennard Schubert l Technische Gesamtleitung/Live Elektronik
Felix Schönherr l Cembalo/Orgel
Yuval Dvoran l Theorbe
Chia-Hua Chiang l Barockcello
Ha-Na Lee/Johanna Huber l Violini
Jakob Wagner l Gitarre
Sophia Aretz l Flöte
Kilian Debus l Oboe
Laura Zielke l Cello
Sebastian Heidelberg/Christian Scheer/Leon Eckard I Kamera

 

ørfeus_2.0,

eine Reinterpretation des griechischen Orpheusmythos, war mein erstes eigenes Projekt und der Abschluss meines ersten Masterstudiums (Gesang, Robert Schumann Hochschule, Düsseldorf). In dem Stück begeben wir uns in die Gedankenwelt einer Orpheus-Figur, die von Selbstzweifeln geplagt ist und sich nicht mehr unhinterfragt mit der ihr zugeschriebenen Rolle des prototypischen Sängers abfinden möchte. Das komplette Stück spielt in der Imagination des Protagonisten und so sind alle Akteur:innen Teile der Reflexion seiner selbst. Die Idee hinter der Aufführungssituation, in der es keine Bühne gab und das Publikum sich frei in dem sich ständig verändernden Raum bewegen konnte, war es, die Besucher:innen zum Teil dieser Gedanken- und Imaginationswelt werden zu lassen.

„Auch wenn ich als Zuschauerin nicht selbst aktiv gewesen bin, war ich gefühlt Teil des Geschehens, was zu einer verstärkten Aufmerksamkeit und damit intensiverer Rezeption geführt hat. Es war, als hätte ich unvorbereitet eine Statistenrolle übernommen. Die Atmosphäre war insgesamt viel dichter und damit das Erlebte unmittelbarer als bei einer gängigen Aufführungspraxis.“

Barbara Kättniss, Besucherin